e-dossier GwG

Technische Sicherheit

Wie schützt e-dossier die Dossiers technisch?

Diese Seite beschreibt, wie e-dossier gebaut ist: wer sich wie anmeldet, wie die Datenbank die Unternehmen trennt, warum nichts verschwindet und wie gesichert wird. Jeder Absatz beschreibt einen Mechanismus, den es im Code gibt.

Anmeldung in zwei Schritten

Zuerst das Passwort, mindestens 12 Zeichen. Dann ein 6-stelliger Code per E-Mail, 10 Minuten gültig, höchstens 5 Versuche. Passwörter speichert e-dossier nur als Hash (bcrypt).

Wiederholte Fehlversuche sperren die Anmeldung für eine Weile, je Internetanschluss und je Person.

Nach 30 Minuten ohne Aktivität endet die Sitzung, spätestens 8 Stunden nach der Anmeldung. Neue Personen erhalten eine Einladung per Link; Passwörter werden nie weitergegeben.

Rollen und Zugriffe

  • Mandatsleitung, Fachstelle und Stellvertretung bearbeiten Dossiers.
  • Die Prüfperson Ihrer Prüfgesellschaft darf nur lesen. Ihr Zugang ist befristet, höchstens 12 Monate, und jeder ihrer Lesezugriffe steht im Protokoll.
  • Die Rollen liest e-dossier bei jeder Anfrage neu aus der Datenbank. Ein widerrufener Zugang endet mit dem nächsten Klick.
  • Wir als Betreiber legen Unternehmen an, sehen aber kein einziges Dossier.

Trennung in der Datenbank

Jede Zeile mit Daten aus einem Dossier trägt die Kennung des Unternehmens, dem sie gehört. Die Datenbank selbst gibt jeder Anfrage nur die Zeilen dieses Unternehmens heraus und nimmt nur solche an (Row Level Security). Das gilt auch auf der gemeinsamen Plattform.

Die Anwendung meldet sich mit einer Datenbankrolle an, die diese Regel nicht umgehen kann. Fehlt die Kennung, schreibt die Datenbank die Zeile nicht.

Arbeitet eine Prüfperson für zwei Unternehmen, halten drei unabhängige Sperren die beiden Bestände auseinander. Ein Test prüft jede Sperre einzeln.

Nichts verschwindet

Die Anwendung hat auf keiner Tabelle mit GwG-Daten ein Recht zum Löschen. Beweisführende Einträge lassen sich nicht ändern oder löschen; eine Korrektur ist eine neue Fassung.

Gelöscht wird nur nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist, durch einen eigenen Löschlauf. Er ist heute ausgeschaltet.

Kunden-Selbsterfassung abgeschottet

Kundinnen und Kunden, die ihre Angaben selbst erfassen, arbeiten über eine eigene Datenbankrolle. Sie sieht nur den eigenen Link und kein Dossier, keine Person und keine Einstellung des Unternehmens.

Der Zugang kommt per Link und Code per E-Mail. Nach 10 Fehlversuchen ist der Link gesperrt. Die Sitzung endet nach 30 Minuten ohne Aktivität.

Hochgeladene Dateien prüft e-dossier am Inhalt, nicht am Namen, höchstens 15 MB. PDFs mit Skripten oder eingebetteten Dateien werden abgelehnt.

Jedes Unternehmen kann die Selbsterfassung mit einem Schalter sofort abstellen.

Schutz im Browser

e-dossier lädt keine Skripte von fremden Servern und kein Tracking. Eine strenge Content Security Policy verbietet dem Browser alles andere.

Fremde Seiten können e-dossier nicht einbetten und keine Formulare in Ihrem Namen absenden.

Sicherung und Betrieb

Jede Nacht um 2 Uhr sichert e-dossier Datenbank und Dateien. Die Sicherung ist an einen Schlüssel verschlüsselt, der nicht auf dem Server liegt. Aufbewahrt werden die Sicherungen von 14 Tagen, 8 Wochen und 12 Monaten.

Eine Wiederherstellung lässt sich als Probe durchspielen, ohne die laufende Installation zu ändern.

Schlägt ein täglicher Lauf fehl, geht ein Alarm per E-Mail hinaus. Lädt der Sanktionsabgleich keine neue Liste, bleibt die alte in Kraft.

Ein Not-Aus stellt die ganze Installation auf eine Wartungsseite.

Wie wir das prüfen

Anmeldung, Rollen, die Trennung der Unternehmen und der Schutz vor Löschung haben automatische Tests. Jeder dieser Tests wurde einmal absichtlich gebrochen, um zu zeigen, dass er dann rot wird. Die Tests laufen bei jeder Änderung am Code.

Ein Penetrationstest durch Dritte hat noch nicht stattgefunden.

Wo die Daten liegen und was die SROs verlangen

Vorführung an Testdaten anfragen

Recherche und Text mit KI. Grundlage ist der Code von e-dossier am 17. Oktober 2026.